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„Ein Ort der Begegnung" – gebaut aus Holz und Gemeinschaft
Projekt ClubHouse: Interview mit Andreas Drexel
Wir arbeiten weiter an unserem ClubHouse. Das von der Fußballabteilung initiierte Projekt soll die TSG-Identität stärken, die Gemeinschaft fördern und neue Möglichkeiten sowie einen Treffpunkt für die Vereinsjugend schaffen. Ein zentraler Punkt: das ClubHouse entsteht unter aktiver Einbindung der Jugendlichen. Drei davon – Martha Ochsenkühn, Ophelia Herzig und Therese Thum (von links) von unseren U15-Mädels – haben deshalb im Vorfeld schon einmal „zugepackt“ und sich mit Roger Ingenthron (rechts) von der Firma O.Lux und Andreas Drexel (links) von der md Sprengwerk Holzbau GmbH zum Interview getroffen; beide sind großzügige Unterstützer des Projekts.
Das Interview mit Roger Ingenthron, haben wir schon veröffentlicht, hier folgt Teil II mit Andreas Drexel.
Herr Drexel, könnten Sie sich bitte kurz vorstellen und sagen, was Ihre Firma macht?
Mein Name ist Andreas Drexel. Gemeinsam mit Heinrich Mangold führe ich seit 1992 einen Holzbaubetrieb. Unser Schwerpunkt lag lange Zeit auf ökologischen Holzhäusern. In den letzten Jahren hat sich unser Tätigkeitsfeld jedoch verändert. Heute errichten wir vor allem Artenschutzhäuser in ganz Deutschland, etwa für Mehlschwalben oder Mauersegler. Diese speziellen Konstruktionen werden häufig als Ausgleichsmaßnahmen bei größeren Bauprojekten benötigt.
Was hat Sie persönlich angesprochen, das ClubHouse-Projekt zu unterstützen?
Die Idee eines Ortes der Begegnung für Jugendliche wurde bereits vor zweieinhalb Jahren angestoßen. Als klar wurde, dass der bestehende Kiosk am A-Platz in die Jahre gekommen ist, entwickelte sich daraus die Idee einer Kombination: Kiosk, Treffpunkt und ein Raum, der auch für Jugendliche gut nutzbar ist. Besonders überzeugt hat mich der geplante überdachte Außenbereich, der auch bei Hitze oder schlechtem Wetter genutzt werden kann.
Was finden Sie besonders gut an der Idee des ClubHouse?
Ich hoffe sehr, dass hier ein Ort entsteht, der Kiosk, Jugendtreff und Begegnungsraum miteinander verbindet – für Jugendliche, Erwachsene und Vereinsmitglieder gleichermaßen.
Was sollte ein moderner Jugendtreff unbedingt bieten?
Wichtig finde ich einen klar getrennten, abgeschlossenen Bereich für alkoholische Getränke. Darüber hinaus wünsche ich mir bewusst eine WLAN-freie Zone. Jugendliche sollen sich dort begegnen, miteinander reden, spielen und gemeinsam Zeit verbringen – ohne ständig aufs Handy zu schauen. Der große Vorteil hier ist die direkte Verbindung zum Sport: Man kommt zum Training und bleibt danach einfach noch da.
Was ist für Sie das Spannendste an der Zusammenarbeit zwischen Architektur, Handwerk und Verein?
Mit einem knappen Budget, engagierten Sponsoren, Architekten, einem starken Verein und engagierten Menschen, die das Projekt maßgeblich vorantreiben, kann sich eine Idee entwickeln, die von vielen getragen wird. Besonders wichtig ist mir, dass möglichst viele Vereinsmitglieder mithelfen. Das ClubHouse soll gemeinsam entstehen – nicht einfach fertig dastehen und dann genutzt werden.
Zum Abschluss: Was wünschen Sie dem Projekt?
Dass es zeitnah realisiert wird – und dass es ein lebendiger Ort wird, den die Jugendlichen wirklich annehmen.
„Rother Mädels“ erneut in der Halle am Start
Gemischte Mannschaft beim Turnier in Brodswinden
Beim gut organisierten U13-Hallenturnier des TSV Brodswinden waren unsere Mädels mit einer gemischten U11/U13 Mannschaft am Start. Nach einem guten Auftakt gegen die DJK Eibach (3:0) waren unsere Mädchen gegen die SG Bergen/Nennslingen nicht auf der Höhe und zeigten unnötige Schwächen, die allesamt bestraft wurden (1:6).
Im Anschluss machten sie es gegen eine spielstarke U11 der SpVgg Erlangen/VdS Spardorf wieder besser, mussten sich am Ende aber erneut unnötig mit einem 2:2 begnügen. Trotz der anschließenden 0:2-Niederlage gegen die späteren Turniersieger des TSV Katzwang machte unser Team hier ein richtig gutes Spiel in Punkto Zweikampfverhalten und Einsatz. Zum Abschluss verlor man erneut (1:4) gegen Gastgeber Brodswinden, hier machte aber deren wirklich gute Stürmerin den Unterschied aus und erzielte alle vier TSV-Tore.
Insgesamt ein lehrreiches Turnier für die Mädels, das ihnen und den Trainern gezeigt hat, woran es weiterhin zu arbeiten und sich zu verbessern gilt. Danke an die vielen Eltern, die unsere Mädels toll unterstützt haben!
Interesse am Pfeifen?
Neulingslehrgang im März
Die Schiedsrichtergruppe Jura Nord bietet wieder einen Neulingslehrgang an. Wenn ihr Interesse habt, auch die TSG-Fußballer freuen sich über neue Schiris in in ihren Reihen.
Eine sehr gelungene Veranstaltung
Offizieller Neujahrsempfang der Fußballabteilung
Eine sehr gelungene Veranstaltung war der offizielle Neujahrsempfang, zu dem unsere Fußballabteilung am vergangenen Wochenende ins Restaurant Waldblick geladen hatte. Über 50 Gäste waren der Einladung gefolgt, darunter Landrat Ben Schwarz, Roths Bürgermeister (und ehemaliger TSG-Vorsitzender und -Fußballer) Andreas Buckreus, TSG-Vorsitzende Astrid Elsel, TSG-Aufsichtsratsvorsitzender Johannes Breitenbach, die Rother Fußballikone Heini Müller sowie zahlreiche Sponsoren und Unterstützer der Fußballabteilung.
Zunächst stand allerdings ein Abschied an, Fußball-Abteilungsleiter Sven Müller bedankte sich herzlich beim scheidenden Waldblick-Wirt Alex Storl für die 16-jährige gute Zusammenarbeit.
Der Dank an die Helfer und Unterstützer der Fußballabteilung stand dann im Mittelpunkt der Veranstaltung, den Sponsoren und Mitgliedern des Förderkreises sollte zudem bei dieser Gelegenheit auch transparent aufgezeigt werden, wozu ihre Gelder denn verwendet werden. Dazu wurde auf das Jahr 2025 zurück und auf das Jahr 2026 vorausgeblickt. Der stellvertretende Abteilungsleiter Michael Streb gab einen Überblick darüber, was die gesamte Fußballabteilung mit ihren fast 600 Mitgliedern leistet und welcher enorme Aufwand dahintersteckt. Immerhin engagieren sich über 50 Trainer und Betreuer für die vielen Mannschaften, in denen sich über 280 Kinder tummeln. Ein Aufwand, der ohne ehrenamtliche Tatkraft, aber eben auch ohne finanzielle Unterstützung nicht zu stemmen wäre.
Stichwort Kinder: Astrid Elsel sorgte mit einigen Zahlen für beeindruckte Gesichter. Jedes dritte Rother Kind im Alter von acht bis 15 Jahren treibt bei der TSG Sport, bei den 15- bis 18-jährigen Jugendlichen sind es noch 20 Prozent. Darunter befinden sich seit einiger Zeit ja auch unsere „Rother Mädels“. Mädchenfußball-Koordinator Thomas Pfister skizzierte die rasante Entwicklung unseres weiblichen Nachwuchses, die darin gipfeln soll, dass es bei der TSG 08 im Jahr 2029 auch eine Frauenmannschaft gibt.
Für die Jugend wird auch das größte Projekt der vergangenen Jahre im Circutec Sportpark entstehen: das von der Fußballabteilung initiierte ClubHouse als zentraler Treffpunkt. Mitte des Jahres soll es eröffnen, wie Rainer Schuster aus dem Projektteam erklärte, über weitere Spenden dafür freuen sich alle Beteiligten. Im Sinne des ClubHouse fand auch noch eine Versteigerung mit „Auktionator“ Ben Schwarz statt. Neben WM- und EM-Fußbällen sowie den letzten handsignierten Biografien von FCN-Meisterspieler Heini Müller stießen zwei Trikots auf großes Interesse. Jenes mit der Unterschrift von Weltmeister und FCN-Trainer Miro Klose ging in den Besitz von Christian Jakob über, das FCN-Trikot mit den Unterschriften aller Spieler vom Vortag beim 5:1-Clubsieg über Karlsruhe an Christian Gatt (Bild). Alles in allem konnten an diesem Tag weitere 1600 Euro an Spendengeldern für unser ClubHouse gesammelt werden.
Die Fußballabteilung möchte sich auch an dieser Stelle bei allen ihren Unterstützern bedanken. Und auch bei jenen, die an der Organisation und Umsetzung des gelungenen Neujahrsempfangs beteiligt waren.
Mehr Bilder zum Neujahrsempfang auf unserer Facebookseite



