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04.09.2021

Brigitte Rupp in der W60 mit guter Zeit

Beim Seniorensportfest in Wendelstein war das Team Leidl der TSG 08 Roth mit zwei Seniorenläuferinnen vertreten, nämlich mit Simone Promm und Brigitte Rupp, die über die siebeneinhalb Bahnrunden mit 3000 Meter ihre jeweilige Altersklasse gewannen. Beide hatten sich das Ziel gesetzt unter 12:30 Minuten zu bleiben, doch bei der doch hohen Temperatur lagen sie am Ende knapp darüber. Brigitte Rupp ging den Lauf etwas zu schnell an und Hitze liegt ihr nicht, während Simone Promm darüber erstaunt war, dass sie sich nach der ersten Runde am Ende des Feldes fand. Dank eines recht gleichmäßigen Tempos überholte sie etliche Läufer und beendete den Wettbewerb als Erste der Altersklasse W45 in 12:32,34 Minuten fast zeitgleich mit Brigitte Rupp (W60, 12:32,64 Minuten), womit sie deutschlandweit in der Sen.-Klasse W60 zu den Besten zählt.

04.09.2021

Elias Kolar auf Rang 6 in Deutschland

Einen Riesenschritt in Richtung deutsche Spitzenklasse im 3000 Meterlauf der U16 vollzog der 15-jährige Elias Kolar vom Team Leidl der TSG 08 Roth. Bei den Deutschen Meisterschaften seiner Klasse in Hannover pulverisierte der talentierte Nachwuchsläufer seine alte Bestmarke um 18 Sekunden auf hervorragende 9:19,9 Minuten und eroberte damit einen unerwarteten sechsten Platz im Kampf gegen die komplett anwesende deutsche U16-Langstreckenelite.
Kolar, der völlig unbeeinflusst von allen Corona-Einschränkungen seine Vorbereitungen auf den Saisonhöhepunkt durchgezogen hatte, lieferte erneut ein taktisch kluges Rennen ab. Im Feld der insgesamt 15 zugelassenen Elite-Läufer, die die geforderte Mindestleistung (9:50,0 Minuten) nachweisen konnten, beschleunigte er auf den letzten 1000 Metern (3:00 Minuten) enorm und sicherte sich damit den Top-Rang. In der nationalen Rangliste 2021 bedeutet seine Zeit ebenfalls Rang sechs, in Bayern sogar Rang drei. Kolar hat damit auch den 18 Jahre alten TSG-Vereinsrekord von Sven Ehrhardt deutlich um 14 Sekunden verbessert.
Um zur Deutschen Meisterschaft in Hannover über 3000 Meter überhaupt gelassen zu werden, musste Kolar sogar noch eine besondere Hürde überwinden, nämlich
einen nicht ganz verständlichen Nachweis einer hochklassigen Leistung in einer für ihn völlig ungewohnten Disziplin erbringen. Erst durch einen erfolgreichen geschafften Mehrkampf hatte sich Kolar das endgültige DM-Startrecht gesichert.

28.08.2021

Gute Platzierungen bei der Bayerischen Meisterschaft

Mit Svea Krogmeier und Anna-Lena Jank hatten sich zwei Athletinnen des Team Leidl der TSG 08 Roth für die Bayerischen Leichtathletikmeisterschaften der U16 in Hösbach qualifiziert.

Svea, eigentlich noch in der Klasse W13 startberechtigt, startete am Samstag über 800m in der Altersklasse W14. Das Teilnehmerfeld war mit 13 gemeldeten Starterinnen eines der Größten des gesamten Wochenendes. Da es nur einen Lauf gab, gab es von Beginn an ordentlich Gerangel um die besten Positionen und einen Sturz. Svea konnte sich das Rennen taktisch gut einteilen und wurde in einem engen Zieleinlauf hervorragende 6. Mit ihrer Zeit von 2:28,86min stellte sie zudem eine neue Bestleistung auf.

Bei nass-kaltem Wetter startete Anna-Lena am Tag darauf in der Altersklasse W14 über 100m. Hier gab es mit 13 Teilnehmerinnen ebenfalls ein großes Starterfeld. Anna-Lena konnte sich mit 13,52sec klar für den Endlauf qualifizieren. Im Endlauf lief sie nochmal angesichts des Wetters gute 13,53sec und war im Ziel mit Platz 6 hochzufrieden.

28.08.2021

Rigotti in Südtirol

Zum zweiten Mal in kürzerer Zeit zog es Roland Rigotti zu einem Laufwettbewerb in Südtirol, nämlich zum 22. Südtiroler Erdäpfellauf, einer Punkt-zu-Punkt-Strecke von Bruneck nach Sand in Taufers. Das bedeutete das 17,6 Kilometer im Tal zwischen den beiden Orten zurückzulegen waren und der Laufklassiker die besten Südtiroler Läufer anzog. Roland Rigotti vom Team Leidl der TSG 08 Roth nahm sich ein möglichst gleichmäßiges Tempo vor und überquerte bei Gegenwind nach 1:11:02 Stunden die Ziellinie als 32 der Gesamtwertung und gutem 5. Rang der Altersklasse M45, wobei die Plätze zwei bis sechs sehr eng beieinander lagen.

15.08.2021

Susen Kunstmann und Roland Rigotti

Die Fahrt nach Südtirol und ins schweizerische Engadin war für Roland Rigotti kein Ferienprogramm, sondern es standen zwei anspruchsvolle Wettbewerbe auf dem Plan. Zunächst trat der Ausdauerläufer vom Team Leidl der TSG 08 Roth beim siebten DYNAFIT-Sesvenna-Berglauf an, Start war am Parkplatz des Nordischen Skizentrums in Schlinig/Südtirol auf 1726 m Seehöhe und das Ziel war die Sesvennahütte auf 2256 m. Dieser mit fünf Kilometer kurze Berglauf verlief auf den ersten rund zwei Kilometern nur leicht ansteigend, somit waren die etwa 500 Höhenmeter erst im schwierigen zweiten Teil über den technisch anspruchsvollen Trail zurückzulegen. Gegen die einheimischen Bergspezialisten war es für Roland Rigotti nicht einfach, dennoch schaffte der Flachländer den vierten Platz in der Kategorie Rennklasse/Herren Senior (Jahrgänge 2005 – 1976) mit 42:07 Minuten.
Schon tags darauf stand Roland Rigotti am Start in Pontresina in der Schweiz, wo er sich für den 12,2 Kilometer langen Muragllauf im Rahmen des „St. Moritz Running Festivals“ angemeldet hatte. Die wellige Strecke führte über den Stazersee direkt nach St.-Moritz-Bad zum Ziel am westlichen Seeufer. Mit 53:11,9 Minuten landete er in der Männerwertung auf dem 25. Rang und Elfter seiner Altersklassenwertung.
Auch Susen Kunstmann vom Team Leidl der TSG 08 Roth beteiligte sich bei diesem Engadiner Sommerlauf, sie hatte die Strecke über 25,5 Kilometer ausgewählt, die von Sils aus über Pontresina ebenfalls nach St. Moritz führte. Mit 2:14:03,9 Stunden erzielte sie den 13. Platz der Altersklasse W35

07.08.2021

Michaela Jilg Siegerin beim Pitztal-Trail

Der Pitztaler Trail ist unter den Bergläufern für sein sehr anspruchsvolles Profil bekannt und bietet neben den technischen Anforderungen ein landschaftlich tolles Erlebnis über den Gletschern des Pitztals, was aber von den Teilnehmern wenig wahr genommen werden kann. So von Michaela Jilg vom Team Leidl der TSG 08 Roth, die sich von den sieben möglichen Varianten den Taschachferner-Trail über 28 Kilometer und einer Höhendifferenz von 1600 Meter ausgesucht hat. Gestartet wurde bei zehn Grad im Start- und Zielort Mandarfen (1676 m). Auf den ersten flachen 1,5 Kilometern galt es, sich gut zu positionieren, denn auf den kommenden sehr schmalen und steilen Wanderwegen hinauf zum Rifflsee (2250 m) war ein Überholen kaum möglich, was Michael Jilg im vorderen Viertel des Läuferfelds auch gelang, ohne sich zu verausgaben, denn noch folgte der lange Aufstieg auf dem Fuldaer Höhenweg zum Taschachferner Haus auf 2600 Meter Höhe, bei starken Windböen zuletzt über einen versicherten Klettersteig. Zwischen Kilometer fünf und Kilometer zwanzig gab es keine Versorgung, da musste selbst dafür gesorgt werden. Dann ging es die 1600 Höhenmeter auf technisch schwerem Weg wieder hinab ins Taschachtal und ins Ziel, das die TSG 08-Läuferin nach 4:11 Stunden sehr erfolgreich erreichte. Von den 120 gestarteten Damen kamen 88 in die Wertung und Michaela Jilg landete auf dem 16. Rang der Frauen-Gesamtwertung und war Erste ihrer Altersklasse W50.

Wir danken unserem langjährigen Sponsor Dieter Leidl!